Rechtsanwalts– und Notarfachangestellte

Rechtsanwaltsfachangestellte/r oder Rechtsanwalts– und Notarfachangestellte/r

Was lerne ich in der Ausbildung?

Während ihrer Ausbildung lernen Rechtsanwaltsfachangestellte Akten zu führen, Forderungen zu berechnen und Zahlungseingänge zu verbuchen.

Außerdem lernen sie Mahnverfahren, Zwangsvollstreckungen und Schriftstücke vor.

Zusätzlich gehören Sekretariatsaufgaben, wie das Vereinbaren von Terminen und das Bearbeiten der Korrespondenzzu ihren Tätigkeiten.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Drei Jahre, bei guten Leistungen kann die Ausbildung auch verkürzt werden.

Was verdiene ich in dieser Ausbildung?

Das ist sehr unterschiedlich, im ersten Ausbildungsjahr gibt es zwischen 520 und 650 Euro.

Im zweiten und dritten Jahr steigert sich das Gehalt.

Welchen Schulabschluss brauche ich?

Es gibt keine Vorgaben. In den meisten Fällen haben die Azubis einen Abschluss vom Hauptschulabschluss Klasse 10 bis zum Abitur.

Aufbau der Berufsschulzeit:

Im Berufsschulunterricht gibt es drei (vier) große, berufsbezogene Fächer, aufgeteilt in 16 Lernfelder:

  • Anwaltliche Geschäftsprozesse
  • Wirtschafts– und Sozialprozesse
  • Betriebsprozesse
  • (Notarielle Geschäftsprozesse)


Berufsübergreifende Fächer:

  • Fremdsprachliche Kommunikation (am LBK bieten wir Englisch an)
  • Deutsch
  • Politik
  • Religion
  • Sport


Fächer im Differenzierungsbereich:

  • Vergütung und Kosten
  • Textverarbeitung

 

1. Ausbildungsjahr (Unterstufe)
Ein oder zwei Berufsschultage (im Wochenwechsel)

2. Ausbildungsjahr (Mittelstufe)
Ein oder zwei Berufsschultage (im Wochenwechsel)

3. Ausbildungsjahr (Oberstufe)
Zwei Berufsschultage pro Woche

Prüfungen

Die Berufsschule führt keine Prüfungen durch, dies macht die Rechtsanwaltskammer in Hamm.

Zwischenprüfung (am Anfang des zweiten Ausbildungsjahres)

  • Rechtsanwendung
  • Kommunikation und Büroorganisation


Abschlussprüfung
(am Ende des dritten Ausbildungsjahres)

  • Geschäfts- und Leistungsprozesse
  • Rechtsanwendung im Rechtsanwalts- und Notarbereich
  • Vergütung und Kosten 
  • Wirtschafts- und Sozialkunde
  • Mandantenbetreuung 

Allgemeine Informationen zur Ausbildung

Duale Berufsausbildung
  • Verzahnung von Theorie und Praxis
  • Sofort eigenes Geld verdienen
  • Finanziell unabhängig sein
  • Klare Anweisungen und Aufgaben strukturieren den Alltag im Beruf
  • Ausbildung = berufliche Sicherheit
  • Karrierechancen auch ohne Studium
  • Möglichkeit der Erlangung eines höherwertigen Schulabschlusses (Doppelqualifizierung)
Unsere Zielsetzungen
  • Erreichung einer umfassenden beruflichen Handlungskompetenz über den Bildungsplan und den Rahmenlehrplan hinaus.
  • Optimale Vorbereitung auf die Zwischen– und Abschlussprüfungen.
  • Moderner Unterricht und eine große Methodenvielfalt durch die Nutzung von digitalen Werkzeugen zur Unterrichtsgestaltung.
  • Orientierung an den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes und der Ausbildungsbetriebe.
Wie finde ich eine Lehrstelle

Ausbildungsstellen bieten zahlreiche Firmen, Kanzleien, Praxen an. Offene Stellen gibt es im Internet, bei der Bundesagentur für Arbeit und auf Lehrstellenbörsen. Häufig werden diese Ausbildungsplätze auch noch kurzfristig besetzt.

Am Lippe Berufskolleg Lünen bieten wir Hilfestellung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz an. Im Raum C 0.02 befindet sich das

Berufsorientierungsbüro (BOB). Dort helfen die StuBos (Koordinatoren für Berufs– und Studienorientierung) gerne weiter. Dort befindet sich auch eine aktuelle Informationstafel.

Abteilungsleitung


Simone Waltermann

Simone Waltermann

Lippe Berufskolleg Lünen
Dortmunder Str. 44
44536 Lünen

   02306 100-410
  info@lippe-berufskolleg-luenen.de

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